Allgemeine Chirurgie, Gefaesschirurgie, Proctologie - Gregor Sniegocki

ALLGEMEINE CHIRURGIE, GEFÄSSCHIRURGIE, PROKTOLOGIE - PRAXIS GREGOR SNIEGOCKI

25.10.2020

LASERBEHANDLUNG VON HÄMORRHOIDEN (FORTSETZUNG)

Synonyme: Laserhämorrhoidoplastie (LHP), Minimal invasive Hämorrhoidenbehandlung (HMIC)

Die Anwendung dieser Methode eignet sich insbesondere für Hämorrhoiden Grad 1 und 2.
Bei der Operation werden 3 kleine Stichschnitte ca. 1 cm vom Afterrand entfernt durchgeführt. Die Haut wird bis zum Hämorrhoidalknoten untertunnelt und die Lasersonde im Tunnel bis zum Knoten vorgeschoben. Dort werden fächerförmig mehrere Laserimpulse gesetzt.
Bei Vorliegen eines Mukosaprolapses kann während der Operation auch eine Mucopexie durchgeführt werden, die zusätzlich die Schleimhaut strafft.
Die Leistung wird durch Privatkrankenkassen und bei gezielter Nachfrage durch einige gesetzliche KK übernommen.
Die Methode bietet einen deutlich verbesserten postoperativen Komfort und einen fast schmerzfreien Verlauf. Sie ermöglicht die rasche Wiederaufnahme aller normalen Aktivitäten. Es besteht keine Gefahr der postoperativen Einengung des Afters. Wir erreichten bereits eine sehr positive Patientenresonanz. Die Nachfrage wird immer größer.

25.10.2020

LASERBEHANDLUNG VON ANALFISTELN

Synonyme: FiLaC, Minimal-ivasive Fistelbehandlung

Diese Methode ermöglicht sehr gute Ergebnisse auch bei den Patienten, die schon öfter wegen Fisteln konventionell operiert wurden (Rezidive).
Das Laser - Verfahren erlaubt eine sanfte Behandlung im intimen und besonders schmerzempfindlichen Körperbereich. Dabei wird mit Hilfe einer Lasersonde eine definierte Energie in den Fistelgang abgestrahlt und das Fistelgewebe zerstört. Dadurch verschließt der Gang.
Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. Er dauert nur wenige Minuten und wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt.

Mit dieser Technik will man erreichen:

- maximale Schonung des Schließmuskels und garantierten Erhalt der Kontinenz
- schnellere Wundheilung und damit schnellere Rückkehr zu normalen Aktivitäten 
- leichte Kombinierbarkeit mit anderen Therapieformen je nach Notwendigkeit.

25.10.2020

LASERBEHANDLUNG DER VARIZEN

Synonyme: Krampfaderbehandlung, Endoluminale Varizenbehandlung

Das Laser - Verfahren erlaubt eine sanfte Behandlung der erkrankten Venen. Der minimal- invasive Eingriff kann ambulant durchgeführt werden und wird in Vollnarkose sowie selten auch in Lokalanästhesie durchgeführt.
Bei dieser Technik wird die kranke Vene mittels Laserbestrahlung der inneren Gefäßwand verschlossen. Während des Verfahrens und auch kurz danach verspüren die Patienten fast keine Beschwerden und können nach der Behandlung ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen.

Vorteile der Behandlung:

- kurze Behandlungsdauer
- fast schmerzfreie Behandlung
- keine Schnitte, keine Narben

25.10.2020

LASERBEHANDLUNG DES SINUS PILONIDALIS

Synonyme : Steißbeinfistel, Pilonidalzyste, chronische Entzündung der Gesäßfalte

Das Laser - Verfahren erlaubt eine sanfte Behandlung im intimen und besonders schmerzempfindlichen Körperbereich. Dabei wird zuerst die Fistel chirurgisch gereinigt und durch Spülung vom Inhalt befreit. Anschließend wird mit Hilfe einer Lasersonde eine definierte Energie in den Fistelgang abgestrahlt und das Fistelgewebe zerstört. Dadurch verschließt sich der Gang.
Der Eingriff wird ambulant durchgeführt, dauert nur wenige Minuten und wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt.

Mit dieser Technik will man erreichen:
- maximal schonende Behandlung
- schnellere Wundheilung und damit schnellere Rückkehr zu normalen Aktivitäten.

3.01.2017

DIE BEHANDLUNG DER VARIKOSE

Sklerosierung

Die Sklerosierungsbehandlung ist als eine planvolle Ausschaltung von intra- , subkutanen und/oder transfaszialen Varizen durch Einspritzen eines Sklerosierungsmittels zu verstehen.
Die Verödungsmittel führen zu einer ausgeprägten Schädigung der Innenwand der Gefäße ggf. der gesamten Gefäßwand. Im Anschluss kommt es zu einer sekundären, wandständigen lokalen Thrombusbildung die zu einem Verschluß der kranken Vene führte. Die lokale Thrombosierung führte langfristig zur Umwandlung der Vene in einen bindegewebigen Strang. Die Vene bleibt verschlossen ohne notwendige operative Entfernung (Herausziehen der Vene ist nicht notwendig). Ziel der Verödungsbehandlung ist nicht die Thrombosierung der Vene, die rekanalisiert werden kann, sondern die definitive Umwandlung in einen fibrösen Strang. Dieser kann nicht rekanalisiert werden und entspricht hinsichtlich seines funktionellen Ergebnisses der operativen Varizenentfernung.

Laserbehandlung bei Stamm- und Seitenast - Varikosis

Als Antwort auf die große Nachfrage wurde in meiner Praxis eine Krampfaderbehandlung mittels Laser eingeführt. Diese Methode ergänzt die bisherigen bei mir durchgeführten Methoden wie Operation nach Babcock (herausziehen) sowie Schaumsklerosierung
( Verschluss durch Schaum) der erkrankten Hautvenen.
Das Laser - Verfahren erlaubte eine sanfte Behandlung.
Der minimal- invasive Eingriff kann ambulant durchgeführt werden und wird sowohl in Lokalanästhesie, als auch in Vollnarkose (selten notwendig) durchgeführt. Bei dieser Technik wird durch eine kleine Punktion eine Lasersonde in die Vene eingeführt und die Vene gezielt mit dem Laserlicht abgestrahlt. Dadurch verschließt die Vene.
Während des Verfahrens und auch kurz danach, verspürten die Patienten fast keine Beschwerden und können nach der Behandlung ihren normalen Aktivitäten wieder aufnehmen.

Ziel der Krampfaderbehandlung:

  • Behandlung der Varizen.
  • Minderung der Beschwerden.
  • Besserung des Blutabflusses aus den Beinen.

Folgende kranke Venen können behandelt werden:

  • Hautstammvenen.
  • Ast-, und Seitenastvarikosis.
  • Vene Perforantes (Verbindungsvenen zwischen den tiefen und oberflächlichen Strombahn).
  • retikuläre Varizen
  • Besenreiser.
  • Rest- und Rezidivvarikosis nach früheren Varizenoperationen.
Für die Behandlung von kleinkalibrigen Varizen (Retikulär-, und Besenreiservarizen) ist die Sklerosierungsbehandlung als Methode der ersten Wahl und nicht vergleichbar mit Lasertherapie.
Bei der Ausschaltung von Seitenastvarizen und der Verbindungsvenen konkurriert die Methode mit der perkutanen, operativen Entfernung ggf. Unterbindung der kranken Venen.
In der Behandlung der Stammvarikosis der Vsm. und Vsp. Konkurrieren die beide Methoden nebeneinander. Mann kann die Venen operativ entfernen, oder mittels Sklerosierung, und/oder Lasersonde verschlissen. Die alle Methoden haben eigene Vor-, und Nachteile und sollen mit dem behandeltem Arzt besprochen werden. Welche Methode letztendlich für Sie am besten geeignet wird, hängt von den verschiedenen Faktoren ab, Ihre Entscheidung und berufliche Prioritäten sind hier auch mit großer Bedeutung.

Wann die Sklerosierungstherapie nicht verwendet werden kann:

  • bekannte Allergie auf das Sklerosierungsmittel.
  • Schwere Systemerkrankung.
  • Venenthrombose.
  • bei Infektionen ( Entzündungen im Körper)
  • Immobilität, Bettlägerigkeit.
  • fortgeschrittene Arteriosklerose.
  • Hyperthyreose ( Schilddrüsenhiperfunktion).
  • Schwangerschaft.

Komplikationen und Risiken

Bei sachgerechter Durchführung ist die Verödungsbehandlung eine effiziente und nebenwirkungsarme Therapieform. Es können prinzipiell aber einige unerwünschte Wirkungen aufträten:
  • allergische Reaktionen
  • Hautnekrosen (lokale Absterbung der Haut)
  • überschießende Sklerosierungsreaktionen
  • Pigmentierung
  • Matting (feine Erweiterungen-Teleangiektasien der Hautvenen im Bereich einer verödeten Vene)
  • Nervenschädigung
  • migräneartige Symptome
  • orthostattischer Kollaps
  • Thromboembolie

Diagnostik vor Sklerotherapie:

Die erfolgreiche Sklerotherapie setzt genauso wie die Operative- und Laserbehandlung ein planvolles Vorgehen und genaue Behandlungsplanung voraus.

Hierzu zählen:
  • Anamneseerhebung (Krankheitsgeschichte).
  • Klinische Untersuchung.
  • Duplexsonographie.
  • Funktionsuntersuchungen.

Durchführung der Sklerosierungsbehandlung:

Für die Sklerosierungsbehandlung von Varizen ist in Deutschland Aethoxysclerol in der Konzentration von 0,25 bis 4 % zugelassen. Die maximalle Dosierung beträgt 2 mg/kg Körpergewicht.
Für die Sklerosierung gelten für den Patienten folgende Grundsätze:
  • im Anschluss der Behandlung wird die Extremität komprimiert.
  • die Kommpression kann zuerst nach Einordnung des behandelnden Arztes entfernt werden.
  • nach der Sklerosierung soll der Patient einige Zeit herumgehen, um das Sklerosierungsmittel nach Einwirkphase zu verdünnen. Auf Anzeichen für allergische Reaktionen ist zu achten.
  • sportliche Betätigung, heiße Bäder, Sauna, UV- Strahlung bitte meiden

Effektivität:

Für die Ausschaltung der kranken Hautvenen mit der Sklerosierungsbehandlung besteht eine sichere Evidenz.
Die Dauerergebnisse sind mit den operativen Ergebnissen und Laserergebnissen vergleichbar.

Vorteile der Sklerosierung sind:
kurze Behandlungsdauer, fehlende Notwendigkeit einer Narkose, frühzeitige Mobilisierung des Patienten.
Fast gleichzeitige nachgehen der beruflichen Tätigkeit ohne Beinschmerzen ist möglich. Eine Tätigkeit im Sitzen oder Stehen über längere Zeit ist jedoch auch hier für 1 Woche zu meiden.

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25.03.2013

DIE THERAPIE DES HÄMORRHOIDALLEIDENS

Das Hämorrhoidalleiden ist eine der häufigsten proktologischen Erkrankungen.
Die Symptome der Erkrankung sind unspezifisch und heimtückisch.
Das häufigste Symptom ist die Blutung, gefolgt von lokaler Entzündung, Brennen und Nässen. In Endstadien könnte es zu Prolaps und Inkontinenz kommen.

Bestehung von Hämorrhoiden: Normalerweise befinden sich oberhalb der
Linea dentata (Übergangbereich zwischen der Schleimhaut und Analkanal) arteriovenöse Gefäße, die zur Feinregulierung des Schließmechanismus beitragen. Wenn diese Gefäße unphysiologisch an den Volumen zunahmen und die Beschwerden verursachen, spricht man vom Hämorrhoidalleiden. Die Ernährungsgewohnheiten sowie das ernorme Pressen, Verstopfungen mit hartem Stuhlgang führen zur einer Drucksteigerung in Enddarmbereich, zur Vergrößerung der Gefäßpolster, und anschliessend zur Hämorrhoidenbildung. Die genetische Disposition ist auch hier nicht ohne Bedeutung.

Stadieneinteilung:

  1. Hämorrhoiden ersten Grades werden nur bei der proktologischen Untersuchung mit dem Proktoskop diagnostiziert und sehr oft keine Beschwerden verursachen. Es kann jedoch unter umständen zur Blutungen führen.
  2. Hämorrhoiden zweiten Grades sind wehrend der proktoskopischen Untersuchung beim Pressen außen sichtbar, ziehen sich jedoch spontan zurück.
  3. Hämorrhoiden dritten Grades führten zur Prolaps wehrend des Stuhlganges und bei Pressen. Die sind dann außen sichtbar, können jedoch manuell (mittels Finger ggf. anderen Hilfsmittel) reponiert (zurückverschoben) werden.
  4. Hämorrhoiden vierten Grades sind schon bei äußerer Inspektion sichtbar und lassen sich nicht reponieren. Hier wird der gesamte Analkanal nach außen verlagert und fixiert.

Diagnostik:

Die Feststellung der Veränderungen im anorektalen Bereich erfolgt durch Inspektion, Palpation und Proktoskopie, ggf. Rektoskopie. Eine schmerzhafte Koloskopie ist hier nicht notwendig.

Stadiengerechte Behandlung:

Konservative Behandlung soll zur Beseitigung der Symptomen und Besserung der Lebensqualität führen. Sie kann im Stadium 1 und maximal Stadium 2 erfolgreich werden. In Vordergrund stehen hier die Umstellung der Ernährung auf ballastreiche Diät, Verbesserung der Lebensgewohnheiten und des Stuhlverhaltens. Insbesondere muss das Pressen bei dem Stuhlgang vermieden werden. Auch können die Salben, Analtampons sowie Übungen mit Analdehner deutliche Besserung bringen bzw. die Symptome beseitigen. Eine interventionelle Therapie mittels Verödung ggf. Gummiringligaturen nach Barrons Methode könnte bei Blutung in Frage kommen.
Bei Hämorrhoiden zweiten Grades ist die Gummiringligatur nach Barron die Methode der Wahl. Dabei werden die Hämorrhoidalknoten in mehreren Sitzungen mit einem Gummiring abgebunden, das Gewebe wird nekrotisch und fällt nach ca. zehn Tagen ab. Die Narbenbildung führt zusätzlich zur lokalen Fixation der Schleimhaut.
Hier wurde auch in der letzten Jahren eine sogenannte HAL Methode entwickelt, die ermöglicht eine Schmerzlose Abbindung der Zuführenden Gefäße ( Arterien) mittels Nahtligatur und somit die Hämorrhoiden zur verkleinern.

Bei Hämorrhoiden dritten Grades besteht die Indikation zur Entfernung der Hämorrhoiden mittels Gummiringligaturen, ggf. Operation.
Bei den Operationen werden insbesondere zwei Methoden bevorzugt.
Bei der Methode nach Milligan-Morgan werden die Hämorrhoidalknoten segmentär radiärt exzidiert, an der Basis ligiert und entfernt. Die resultierende Wunde wird offen gelassen und bei der sekundären Heilung wieder epithelialisiert.
Bei dem Verfahren nach Parks werden mit einer Y-förmigen Schnittführung das Anoderm und die Schleimhaut zu Seite präpariert und dann Hämorrhoidalknoten entfernt.
Danach wird die Y-förmige Inzision mit resorbierbarem Nahtmaterial verschlossen.
In den vergangenen Jahren ist ein neues Verfahren hinzugekommen - eine Doppler gesteuerte Hämorrhoiden-Arterien-Ligatur eingeführt. Mit einem Dopplerproktoskop wird die zur Hämorrhoidalknoten führende Arterie ausgesucht und mit einer Spezialnadel ligiert. Auf diese Weise konnten die Analblutungen beseitigt werden. Das verfahren kann in Lokalanästhesie schmerzlos durchgeführt werden. Komplikationen sind selten.
Es ist jedoch keine anerkannte Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und kann deshalb nur als privatärztliche Leistung erbracht werden.
Es wurde auch eine relativ neue Methode nach Lango seit 1995 mit einem Klammernahtgerät eingeführt. Bei diesem Verfahren wird das kranke Gewebe zirkulär entfernt und die Kontinuität mit dem Klammergerät wieder hergestellt. Auch wenn das Verfahren auf den ersten Blick einfach, fast genial erscheint, ist es technisch sehr schwierig, das durchzuführen, weil die optische Kontrolle bei den entscheidenden Operationschritten nicht möglich ist. Es wurde auch schon über schwere Komplikationen berichtet. In Deutschland haben die gesetzliche Krankenkassen diese Methode noch nicht in den Operationskatalog aufgenommen.

Bei de Hämorrhoiden vierten Grades kommt nur die operative Behandlung in Frage.
Hier versagen alle bisher genanten konservative Behandlungen.
Hier muss das nach aussen prolabierte und fixierte Anoderm wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht werden.

Behandlung von Analfisteln mittels Laser

Als Antwort auf der technischen Vorschritt in der Therapie von Analfisteln, wurde in meiner Praxis eine Behandlung mittels Laser eingeführt. Diese Methode ergrenzt die bisherigen bei mir durchgeführten Operationsmethoden, und ist insbesondere Schonend.
Das Laser - Verfahren erlaubte eine sanfte Behandlung in so intimen und Schmerzhaften Körperbereich.
Dabei wird mit Hilfe einer Lasersonde eine definierte Energie in den Fistelgang abgestrahlt und das Fistelgewebe zerstört. Dadurch verschließt der Gang. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. Dauert nur wenige Minuten und wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt.
Bei dieser Technik will man erreichen: Maximale Schonung des Schließmuskel und Erhalt der Kontinenz garantiert. Schnellere Wundheilung und damit schnellere Rückkehr zu normalen Aktivitäten. Leichte Kombinierbarkeit mit anderen Therapieformen je nah Notwendigkeit.

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02.01.2013  / Der Traum ist wahr geworden!

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